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wichtig: mehr Profil zeigen in der Bewerbung
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Auffallend gut (Taschenbuch) "Auffallend gut" betont die Wichtigkeit, aus der anonymen "Bewerbermasse" positiv hervorzustechen. Die Autorin hat Personalentscheider befragt und so sind die Tipps aus der Praxis. Vereinzelt kommen Personaler auch im Originalton zu Wort. Gut gefällt mir an dem Buch, dass der Schwerpunkt darauf gesetzt ist, natürlich zu sein, sich zunächst selbstkritisch mit sich selbst zu beschäftigen. Anhand von Übungen wird man dazu gut angeleitet. Das Buch ist allerdings kein Bewerbungsbuch im Sinne von "So schreibt man eine Bewerbung, das-und-das muss rein", sondern ist eher als Sahnehäubchen zu verstehen: Formale Anforderungen sind klar, doch jetzt kommt es darauf an, sich selbst aktiver einzubringen und eine "einmalige", weil individuelle Bewerbung, zu präsentieren.
Zwei kleine Kritikpunkte habe ich allerdings auch: Es gibt ein paar Hinweise, die ich persönlich seltsam finde, etwa wenn vorgegeben wird, wie viele Schmuckstücke man tragen darf oder welche Schriftarten man verwenden sollte. Schade finde ich auch, dass die konkreten Beispiele für außergewöhnliche Bewerbungen allesamt absolut überzogen sind. Da ist von der Bewerberin die Rede, die dem Personalentscheider ein mehrgängiges Luxusmenü kochte und mithilfe seiner Sekretärin arrangierte, dass es zur Mittagszeit serviert wurde. Oder vom Bewerber, der sich versehentlich vor dem Gespräch ausgesperrt hatte und dann im Bademantel bei der Firma aufgekreuzt ist. Hm. Diese Halli-Galli-Beispiele sind zwar ganz nett lesen und bringen einen auch auf Ideen, doch stehen sie völlig im Gegensatz zu dem, was die Autorin am Anfang des Buches betont: Dass "auffallen" eben nicht heißt, absolut aus dem Rahmen zu fallen, sondern dass es einfach darum geht, Pluspunkte zu sammeln - in einer Form, die einem auch entspricht.
Ich empfehle das Buch dennoch gerne für Leser, die sich und ihre Bewerbung einfach mal auf den "Auffall-Faktor" prüfen möchten.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 28. März 2003 |